Erziehung

 

 

Lob

 

  • Für beides gilt: Es muss zum richtigen Zeitpunkt kommen! Sie haben nur ein bis zwei Sekunden Zeit, um ein Verhalten mit einem positiven Reiz /Lob oder einem negativen Reiz /Strafe zu belegen.
  • Nach dieser Zeit weiß Ihr Hund nicht mehr, warum Sie reagiert haben und bezieht es schon auf seine nächste Haltung.
  • Lob kann ein freundliches Wort sein, ein Klopfen, Streicheln, Kraulen, ein Leckerli oder ein Ball, der wegfliegt.
  • Aber bitte immer nur eins! Auch ein Lob soll etwas Besonderes sein, und deshalb wird auch nur gelobt, wenn der Hund etwas Besonderes getan hat.

 

 

Tadel

 

  • Bei den/Strafen reicht der Katalog von Nichtbeachten über ein Nein oder Pfui.

 

 

Die Sitz-Übung

 

  • Nehmen Sie ein Leckerli zwischen Daumen und Zeigefinger, lassen Sie ihren Hund schnüffeln und führen Sie die Hand langsam über seinen Kopf nach hinten.
  • Die Höhe muss gerade so sein, dass er nicht daran kommt, aber auch nicht springt.
  • Wenn dann der Kopf hoch und das Hinterteil nach unten geht, kommt ihr Befehl/Sitz und das Leckerli wandert in die wartende Schnauze.
  • Bereits nach wenigen Übungseinheiten setzt sich Ihr Hund erwartungsvoll hin und dann gibt es das Leckerli oder ein Lob nur noch, wenn Sie auch dazu aufgefordert haben.

 

 

Die Platz-Übung

 

  • In der Ausgangsposition sitzt ihr Hund. Sie fahren mit einem Leckerli in der Hand vom Kopf in Richtung Boden. Ihr Hund folgt mit seinem Kopf und liegt im/Platz.
  • Sobald er in die liegende Position kommt, geben Sie ihren Befehl/Platz.
  • Anfangs gibt es die Belohnung auch, wenn das Hinterteil ihres Hundes noch nicht ganz unten angekommen ist, nach einigen Übungen erst, wenn der ganze Hund liegt.

 

Den Abschluss bildet immer eine Spieleinheit! Das Arbeiten mit ihnen soll interessant sein und Spaß machen.

 

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